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ich bin müde. so unendlich müde.

gut, es ist jetzt 2 uhr irgendwas, was mache ich noch hier? außer sinnlose einträge schreiben, die keiner liest und in meinem selbstmitleid baden, ja gerade zu ertrinken.

und morgen wache, ich wieder einmal auf und alles ist schön. jedenfalls für den augenblick. bis wieder was passiert, bis mich wieder was verzweifeln lässt, und immer so weiter. aber so ist das leben, jaja. ich stehe auf, mache weiter, alles so wie immer. gute miene zum bösen spiel, optimismus vs. pessimismus. über die straße gehen ohne zu gucken ist ein schönes gefühl, vor allem wenn dann doch ein auto kommt, adrenalin lässt einen sich wieder lebendig fühlen, man merkt man ist eben doch noch da. schlafen gehen, auf stehen und wieder neustarten. ein kreislauf und es hört nicht auf. zwischenstopps sind dann: loserhausen und größter-depp-stedt. ich bin ein niemand, und doch bin ich wieder jemand, ich fühle mich nur eher wie ein niemand, ein glück das ich einen namen habe. braucht jemand hilfe, hat jemand ein problem, ich bin da, natürlich. anders geht es gar nicht. ich gebe tipps, versuche zu helfen und kriege dabei meine eigenen probleme nicht so auf die reihe. naja, so ist das leben, was jammer ich jetzt hier und ertrinke fast im selbstmitleid? alles ganz normal. und nach dem ich dann meine scherben aufgewischt habe, gehts weiter.  helfen, lösen, eigene probleme verdrängen. keine rücksicht auf verluste, keine rücksicht auf die eigenen gefühle. niederlage? loser? angst? verwirrrung? neid? enttäuschung? ist doch im grunde egal, morgen gehts eh schon wieder besser. morgen steh ich wieder auf und es geht mir gut. da ist der welthass, kleiner, der hass auf sich selbst auch. meistens jedenfalls. manchmal wache ich auch auf und dann ist alles nur noch schlimmer. aber es geht, es geht. ich kann es nicht mal in worte fassen, was mich so beschäftigt, mich so fertig macht, immer und immer wieder. es klebt an mir wie ein kaugummi an einer schuhsohle.

23.8.09 02:21


Achterbahn, baby.

Hach ja. Es ist mal wieder vermutlich viel zu spät um jetzt noch irgend etwas sinnvolles aus mir rauszukriegen. Immerhin ist heute erst Dienstag - gut, welcher Tag letzendlich ist, ist auch egal, Dienstag, wie auch immer. Ich bin irgendwie schon wieder ein wenig zu sehr am Ende, obwohl Dienstag ist. Hin und hergerissen, auf und ab. Immer und immer wieder. Ja, nooormal? Teenagertypische Probleme - Ja und? Wo ist da jetzt die Lösung zu? Ich will eine verdammte Lösung, etwas das die Welt bei Bedarf immer und immer wieder rosarot färbt, vielleicht auch lieber lila. Oder türkis-braun. Hauptsache bunt, manchmal habe ich ja eher das Gefühl, ich versinke in einem grauen Farbtopf.

Ein grauer Farbtopf gefüllt mit vielem, nur nicht mit dem, was drin sein sollte. Das Gefühl, jemanden ganz schrecklich zu vermissen. Man sitzt da und auf einmal wird einem erst bewusst, wie sehr man diese Person eigentlich vermisst. Und da ist es auch vollkommen egal, wer das nun eigentlich ist. Ob jung oder alt, Mädchen oder Junge. Vermissen ist etwas schreckliches, sehr schrecklich und mit einer Prise Schmerz. Oder auch mit mehr als nur einer Prise Schmerz. Gebunden mit etwas Sehnsucht. Man möchte die Person um sich herum haben, mit ihr reden, lachen und vielleicht auch streiten oder sich einfach nur anschweigen. Denn immerhin kann auch Schweigen  etwas schönes sein. Es ist so, als ob ein kleines Stückchen fehlt. Vielleicht auch ein großes Stückchen, je nach dem um was für eine Person es sich handelt. Die beste Freundin, der feste Freund, die Oma. Wer auch immer, etwas fehlt.

Vermissen, gemischt mit 250g Wieso-geht-es-nicht-auch-einfach? Das Leben war definitiv noch besser oder eher einfach, als ich Jungs noch doof fand. Als es nicht darum ging, mag er mich? Mag er mich mehr als nur Freunde? Sind wir mehr als nur Freunde? Können wir je mehr sein als nur Freunde? Bin ich überhaupt sein Typ? Immerhin gibt es da die gemeine Blondine mit blauen Augen, die die alle Typen lieben. Oder die, die sich ein leicht zu haben auf die Stirn geschrieben haben, besser gesagt es scih zur Lebensaufgabe gemacht haben, mit alles und jedem was anfangen, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Und irgendwo da mitten drin, zwischen grauen Farbtopf, Vermissen und lauter heißbegehrten Mädchen stehe ich. Bin ich das wirklich? Will ich das so? Wieso interessiert sich keiner für mich? Bin ich irgendwie abschreckend? Zu laut, zu dick, zu vorlaut, zu freakig? Bin ich meine eigene kleine Freakshow?

18.8.09 23:36


dreckshaufen.

... jawohl! Gefühle sind ein verdammter Dreckshaufen. Oder ist es eher mein Kopf, der mir all diese niederwertigen Gedanken in den Kopf legt? Was dann widerum dazu führt, dass ich am liebsten verschwinden möchte und wirklich absolut nie wieder aufstehen möchte. Zusammen gerollt unter der Bettdecke. Oder in irgendeine Ecke, hauptsache dort, wo mich absolut keiner mehr finden kann.

Der Kopf ist voll, der Kopf ist leer. Wohin mit all diesem Gedankenschutt, das mich verfolgt, mich nie in Ruhe lassen will? Warum ist es überhaupt da, was will es denn? Einfach nur mich fertig machen, mich soweit zu bringen dass ich zerstören will, irgendwas, nein eigentlich sogar nicht nur irgendwas, sondern mich. Damit diese Stimme da aufhört mir ständig diese Sachen zu sagen, sie mir einzutrichtern, einzumeißeln wie auf Stein, dass ich sie immer und immer vor mir sehe.

Du bist zu dick. Du bist zu hässlich. Du bist zu dumm. Für dich interessiert sich keiner. Keiner mag dich. Du bist hier unerwünscht. Du schaffst es eh nie. Du bist ein Loser. Du bist talentfrei, einfach absolut ätzend und scheiße.

 Und wieso kommst du immer ohne anzuklopfen? Es muss doch nur eine falsche Bewegung sein und schon ist alles gute eines einzigen Tages weg, einfach die Spülung betätigt und weg. Wieso kommst du meist erst im Dunkeln? Und wieso verdammt nochmal, wache ich am nächsten Tag auf und alles ist wieder in Ordnung? Mir geht es prima, danke, alles in Ordnung und bei dir?

16.8.09 01:46


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