Startseite
  Über...
  Archiv

 

http://myblog.de/thewayshemoves

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Von Geno- und Phänotypen.

In meinem Kopf fliegen immer noch ein paar Sachen von der letzten gelernten Bioklausur rum, unter anderem die Begriffe Genotyp und Phänotyp. Phänotyp, dass was man sieht und Genotyp, das gesamte, nicht sichtbare, Genbild. Tut jetzt aber nichts zur Sache, nur mal so zur Begriffserklärung, sie sagen ja auch immer in der Schule, man sollte keine Begriffe benutzen ohne sie nicht erklären zu können.

Jaja. Ehrlichkeit ist schon was feines. Man weiß woran man ist und das ist doch eigentlich gut oder nicht? Jeder schreit nach Ehrlichkeit, "Ach wäre sie/er/x doch wenigstens ehrlich zu mir" - Ja, aber will ich das denn auch überhaupt? Will ich überhaupt hören, was mein gegenüber mir zu sagen hat? Es könnte doch ebenso total niederschmetternd und frustrierend, einfach nur kalt und herzlos sein. Kann ich damit umgehen? (Nein.)  Phänotyp: Sei bloß ehrlich zu mir! Genotyp: Ich wills  nicht hören, obwohl ehrlich sein ja schon cool ist. Mal ganz im Ernst, wie viel Ehrlichkeit verträgt denn so ein durchschnittlicher Mensch? Wie viele von uns wollen denn schon die Wahrheit hören über sehr persönliche Dinge? Meistens ist es doch nur irgendwie verletzend und man kann sehen, wie man die restlichen Einzelteile vom Boden kratzt, damit nichts verloren geht von den kostbaren Erinnerungen, die man bis dato gehabt hat. Wieso lügen wir uns nicht einfach weiter ein bisschen in die eigene Tasche und die der anderen, ohne Rücksicht auf Verluste, ohne das irgendwas zu Bruch geht. Fraglich ist allerdings ob wir auch ein stabiles Fundament auf einem Lügengerüst aufstellen können.

5.12.09 21:38


have you forgotten your place?

eigentlich sollte ich doch jetzt glücklich sein oder nicht?

und ja, ich bin glücklich, ich könnte ganze notizbücher mit meinen worten darüber füllen, wie glücklich ich momentan bin. ich würde wände hochlaufen wie - comicfigur hier einsetzen - wenn ich es könnte, da mir jedoch die physischen Mittel dazu nicht gegeben sind, tue ich dies nur gedanklich und bleibe so auf dem Boden. Auch auf den Boden der Tatsachen - Welche Tatsachen überhaupt? Stattdessen möchte ich am liebsten tanzen, tanzen und nicht mehr aufhören. Mein Herz tanzt zu einer ganz speziellen Melodie, mein Körper folgt dieser Melodie mehr oder weniger. Es ist eine schöne Komposition, fröhlich und erfrischend. Während also mein Herz zu seiner eigenen Melodie tanzt, der Körper folgt, bleibt das Gehirn oder eher der Verstand oder noch besser gesagt ein ganzer Sack voller "Was Wäre Wenn?" auf der Strecke dabei, klebt an mir wie ein Kaugummi an der Schuhsohle. Ich kann es nicht loswerden, dieses düstere etwas, vor allem dann wenn Müdigkeit und Einsamkeit dem anderen überliegen, vermischt mit einer großen Portion Sehnsucht, ist es besonder schlimm. Ich mache mir Sorgen, male mir Bilder aus, von denen ich hoffe das sie nie eintreten und fühle mich einfach nur schlecht. Wieso werde ich dich nicht los, wieso hängst du Sack mit Was-wäre-wenns so an mir? Wieso kann ich denn nicht einfach den Moment genießen und alles um mich herum ausschalten, warum muss ich schon gleich an Morgen und Übermorgen denken?

Ich habe Angst. Ich habe so unsagbare Angst, einen unwahrscheinlich großen Verlust hinnehmen zu müssen, bevor es überhaupt richtig angefangen hat. Allein schon der Gedanke x verlieren zu können, an ein Ende, lässt mein Herz sich furchtbar zusammenziehen. Irgendwo hier muss noch mein Eimer mit Optimismus sein, irgendwo.. ich finde ihn nur für den Moment nicht. Vielleicht ist er morgen wieder da, größer, voller und eindeutig sichtbar.

7.10.09 00:21


Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Einzelteile.

Blabla.

Warum tun Menschen anderen Menschen weh, auch unabsichtlich? Warum sagt man etwas und meint doch etwas völlig anderes? Warum kann man nicht einfach nur mal für einen Moment einfach nur aufhören zu denken und den Moment genießen? Warum lächelt man und ist innerlich in lauter einzel Teile zerissen? Warum will man immer das haben, was man nicht haben kann? Warum lässt man sich von anderen beeinflussen? Warum kann man nicht einfach nur glücklich sein? Warum kann man jemanden mit einer ganz einfachen und simplen Handlung doch verletzen? Warum sind zwischenmenschliche Beziehungen so schwierig, warum kann man durch eine einzige Geste alles aufgebaute völlig zerstören? Warum reden wir nicht alle einfach Klartext, warum ist alles nicht einfach mal einfach?

 

Wieso macht es mir dennoch etwas aus? Wieso interessiere ich mich überhaupt für dich, wieso kann ich meine Gefühle nicht steuern? Wieso kann man Gedanken nicht stoppen und wieso kann ich mir Dinge vorstellen, die nie passieren werden? Wieso muss ich mir überhaupt Dinge vorstellen? Wieso schaffen es allein Gedanken, einem selbst wehzutun, in lauter Stücke zu zerreißen? Wieso ist es eine Kunst für sich, auch einmal positiv zu denken und warum mal ich alles schwarz? Wieso bist du in weiter ferne und doch so nah? Wieso kann es nicht einmal so sein, wie man es gerne hätte? Wieso bin ich so wie ich bin und wieso bin ich nicht jemand anderes?

12.9.09 01:05


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung